<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Roger Behrens &#187; Bücher</title>
	<atom:link href="http://www.rogerbehrens.net/kategorie/buecher/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.rogerbehrens.net</link>
	<description>Mein digitales Wohnzimmer</description>
	<lastBuildDate>Mon, 23 Jan 2012 18:11:51 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.3</generator>
		<item>
		<title>Die Ungleichzeitigkeit des realen Humanismus</title>
		<link>http://www.rogerbehrens.net/buecher/ungleichzeitigkeit/</link>
		<comments>http://www.rogerbehrens.net/buecher/ungleichzeitigkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 22:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roger Behrens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Dialektik]]></category>
		<category><![CDATA[Fortschritt und Zerfall]]></category>
		<category><![CDATA[Negative Dialektik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rogerbehrens.net/?p=136</guid>
		<description><![CDATA[Konsequenzen, Experimente und Montagen in kritischer Theorie Eine kritische Theorie ist heute nur fortzusetzen, wenn sie ihren praktischen Handlungsraum erweitert und sich an den urspr&#252;nglichen Auftrag erinnert, soziale Unrechtszust&#228;nde zu hinterfragen, und wenn jenseits aller Verh&#228;rtungen unter dem Namen einer kritischen Theorie erst einmal alle sozial&#8209; und kulturphilosophischen Ans&#228;tze versammelt und diskutiert werden, die f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Konsequenzen, Experimente und Montagen in kritischer Theorie</strong></p>
<p>Eine kritische Theorie ist heute nur fortzusetzen, wenn sie ihren praktischen Handlungsraum erweitert und sich an den urspr&uuml;nglichen Auftrag erinnert, soziale Unrechtszust&auml;nde zu hinterfragen, und wenn jenseits aller Verh&auml;rtungen unter dem Namen einer kritischen Theorie erst einmal alle sozial&#8209; und kulturphilosophischen Ans&auml;tze versammelt und diskutiert werden, die f&uuml;r sich einen kritischen Standpunkt beanspruchen. Nicht l&auml;nger kann es darum gehen, unter kritischer Theorie lediglich eine Schule zu verstehen, die solange von nicht begr&uuml;ndbaren Fragestellungen abr&uuml;ckt, bis sie zwar ihre normativen Grundlagen ausweisen kann, selbst aber im Zustand sozialer Belanglosigkeit verharrt. Auch sollte das Feld der Gesellschaftskritik nicht jenen &uuml;berlassen werden, die unter modischen Vorzeichen lautstark &uuml;ber Symptome diskutieren, um die Ursachen zu verschweigen.</p>
<p>Diese Aufsatzsammlung versucht sich an einer Aktualisierung von kritischer Theorie aus unterschiedlichen Perspektiven, wobei im Zentrum die grunds&auml;tzliche Frage steht, wie und wo kritische Theorie heute noch m&ouml;glich ist. Erinnert werden soll an das urspr&uuml;ngliche Programm eines realen Humanismus, wie es von Marx und Engels formuliert und von verschiedenen sozialphilosophischen Ans&auml;tze weitergedacht wurde. So werden M&ouml;glichkeiten diskutiert, inwieweit Michel Foucaults Philosophie mit der kritischen Theorie Adornos, Horkheimers und vor allem Walter Benjamins vereinbar und erweiterbar ist. Anhand einiger Probleme, die gegenw&auml;rtig und zuk&uuml;nftig weltweit die Existenz der Menschheit betreffen, wird die Reichweite der Technikkritik G&uuml;nther Anders im Vergleich mit postmodernen Ans&auml;tzen diskutiert; im selben Kontext wird Blochs Begriff des »Multiversums« stark gemacht, mit dem philosophisch in die Debatten um Interkulturalit&auml;t einzugreifen ist. Sozialpsychologische Fragen, die in einer mehr und mehr vom Konsumzwang, Konkurrenz und Leistungsdruck gepr&auml;gten Gesellschaft virulent sind, werden bez&uuml;glich der Freud-Rezeption von Herbert Marcuse er&ouml;rtert. Als Beitrag zur Subjektproblematik versteht sich ein Vergleich zwischen Franz Kafkas und Woody Allens Arbeiten auf Basis von &Uuml;berlegungen Adornos. Der Aufsatzband wird durch eine Untersuchung der Freudschen Raummetaphorik sowie eine Studie zum humanistisch-atheistischen Gottesbegriff von Erich Fromm abgerundet.<br />
[Junghans Verlag: Dartford und Cuxhaven 1996]</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rogerbehrens.net/buecher/ungleichzeitigkeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Maschinenkunst</title>
		<link>http://www.rogerbehrens.net/buecher/maschinenkunst/</link>
		<comments>http://www.rogerbehrens.net/buecher/maschinenkunst/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 21:16:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roger Behrens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Art into Life]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rogerbehrens.net/?p=34</guid>
		<description><![CDATA[Die Natur geht mit der Technik schwanger, der Mensch entbindet ihr die Maschine und verl&#228;ngert damit seinen eigenen Naturleib. Anwendung von Natur ist, noch einmal nach Engels zusammengefa&#223;t, verbunden mit den Begriffen M&#246;glichkeit, Planm&#228;&#223;igkeit und Zweckbestimmtheit. Sowohl die utopische Tendenz von Maschinentechnik wie auch die Unfallatenz verwirklicht sich in dem gelungenen Anwendungzugriff auf die Natur. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Natur geht mit der Technik schwanger, der Mensch entbindet ihr die Maschine und verl&auml;ngert damit seinen eigenen Naturleib. Anwendung von Natur ist, noch einmal nach Engels zusammengefa&szlig;t, verbunden mit den Begriffen M&ouml;glichkeit, Planm&auml;&szlig;igkeit und Zweckbestimmtheit. Sowohl die utopische Tendenz von Maschinentechnik wie auch die Unfallatenz verwirklicht sich in dem gelungenen Anwendungzugriff auf die Natur. Die M&ouml;glichkeit von Erfindungen und die Beurteilung derselben, die Aufdeckung von Gefahren sowie deren bewu&szlig;te Verheimlichung, die Anwendungsnotwendigkeit und Entdeckungspr&auml;gnanz verhalten sich dialektisch-historisch. Kein Naturgesetz ist unabh&auml;ngig vom Stand gesellschaftlicher Produktivkraftentwicklung und von Produktionsverh&auml;ltnissen. Jede Maschine ist nur im Kontext ihrer Funktionalisierung f&uuml;r bestimmte gesellschaftliche Zwecke zu beurteilen. Das hei&szlig;t mehr als: ein Naturgesetz wird entdeckt, wenn die Zeit reif ist, eine Maschine erfunden, wenn die alten Techniken versagen oder sich als zu eng erweisen. Hier ist neben dem Da&szlig; vor allem auch das Was sehr entscheidend. Und dies hat &uuml;ber den geschichtlich vermittelten Einblick und die Erkenntnism&ouml;glichkeit von Naturgesetzen hinaus insbesondere mit dem Selbstbewu&szlig;tsein vom Vergesellschaftungsproze&szlig; &uuml;berhaupt zu tun. Erg&auml;nzt werden mu&szlig; Hegels luzider Gedanke: &ordf;Das Technische findet sich ein, wenn das Bed&uuml;rfnis vorhanden ist&acute;. Technik soll ja nicht nur er&#8209; und gefunden werden, sondern vor allem auch konsequent begriffen. Und das Technische wird erst begriffen, wenn das Bed&uuml;rfnis begriffen ist. Dar&uuml;ber hinaus kommen mit der technischen Erfindung, da wo sie unbegriffen bleibt, neue, dunklere Bed&uuml;rfnisse hinzu. Das Auto unterscheidet sich vom Fahrrad durch Antrieb, Geschwindigkeit, Stauraum etc.; wichtiger in unserer Zeit sind aber die mit dem Auto assoziierten Bed&uuml;rfnisse, die weit &uuml;ber die Transportzwecke hinausgehen: das Auto befriedigt und sublimiert ein Bed&uuml;rfnis nach Konsum und Macht. Wie stark dabei Technik und Bed&uuml;rfnis ineinander verflochten sind, vor allem wenn beides sowie die Verflechtung selbst unreflektiert-unreflektierbar sind, zeigt sich letztendlich in der Realentflechtung von Bed&uuml;rfnis und Technik zueinander. Beide Thesen sind evident: Erstens, Technik steht im zunehmenden Mi&szlig;verh&auml;ltnis zum erreichten Stand der Vergesellschaftung, zu den Bed&uuml;rfnissen der Menschen; zweitens, umgekehrt hinkt die Bed&uuml;rfnisentwicklung und Vergesellschaftung dem erreichten Stand technischer Produktivkr&auml;fte hinterher. Bestimmte Ph&auml;nomene, an denen diese Bewegung von Technik und Bed&uuml;rfnis ablesbar sind, m&uuml;&szlig;ten Au&szlig;enstehenden grotesk erscheinen; zum Beispiel einerseits eine Verh&auml;&szlig;lichung der kapitalistischen Maschinenwelt, eine Versachlichung oder Verkitschung der Alltagstechnik, andererseits aber eine kulminierende &Auml;sthetisierung der h&auml;&szlig;lichen Technik beziehungsweise Technisierung der &Auml;sthetik &mdash; die Liebe zur Form des Markenautos, ohne Form; die Verheiligung des Computers, ein grauer Klotz, auf dem Schreibtisch, der einst Tintenfa&szlig; und Feder beheimatete; aber auch die Wiederkehr des Ornaments als Verh&uuml;llungskitsch, die gem&uuml;tliche Ecke dicht bei dem schmucklosen Stereoanlagenturm; der menschhohe CD-St&auml;nder als Blickfang in der guten Stube etc. Bloch nannte dies die &ordf;ungleichm&auml;&szlig;ige Entwicklung in Technik-Unterbau und im &Uuml;berbau&acute;: &ordf;Produktivkr&auml;fte wie auch Produktionsverh&auml;ltnisse k&ouml;nnen einen Fortschritt zeigen, dem der &Uuml;berbau gegebenenfalls nicht nur nicht nachkommt, sondern dem er zuweilen sogar mit besonderem Kulturverlust entgegengesetzt ist&acute; (T&uuml;binger Einl., 135) &mdash; und zwar sichtbar in einem Objekt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rogerbehrens.net/buecher/maschinenkunst/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

