Anmerkungen zum Wetter

»Alle reden vom Wetter, wir nicht!« Dass sich ausgerechnet die Bahn diesen Spruch einmal als Werbeslogan aussuchte, kommt nicht von ungefähr: seit ihrer Erfindung im 19. Jahrhundert gilt die Eisenbahn als das Symbol des Fortschritts schlechthin, und der Fortschritt soll eben vom Wetter unabhängig sein. Umgekehrt kennt das Wetter keinen Fortschritt, keine geschichtliche Progression, sondern nur den Wechsel, die Wiederkehr der Jahreszeiten, den Umschwung, das Klima und die Temperatur, festgelegt in Zonen. (Freibaduniversität 4. Juli 2008)

| 7.07.2008 | Schublade: Artikel | Kein Kommentar »

A dialética negativa da negação determinada

Um texto em portugues: aqui.
Trad. Eduardo Soares Neves Silva – Muito obrigado!

| 28.06.2008 | Schublade: Vorträge | Kein Kommentar »

Wenn die Wirklichkeit dich überholt

Aus der Begeisterung für die wirklichkeitsgetreue Grafik der Computerspiele lässt sich erkennen, dass die Vorstellung von Wirklichkeit nicht unbedingt etwas mit der Realität zu tun hat. (Jungle World 20⁄2008)

| 15.05.2008 | Schublade: Artikel | (1) Kommentar »

Alle Wege führen zum Dom

Die Stadt ist eine politische Baustelle. Andreas Neumeister skizziert in seinem neuen Roman »Könnte Köln sein« eine Biografie der Städte. (Jungle World 16⁄2008)

| 17.04.2008 | Schublade: Rezensionen | Kein Kommentar »

Wir sind wertlos!

Die Arbeit sei »mehr wert«, so begründen Gewerkschaften wie Verdi die aktuellen Arbeitskämpfe. Damit verkehren sie nur ökonomische Kategorien ins Moralische und riskieren, mögliche emanzipatorische Bewegungen im Keim zu ersticken. (Jungle World 11⁄2008)

| 13.03.2008 | Schublade: Artikel | Kein Kommentar »

Sie nennen es Arbeit

Christine Achinger hat in einer Studie nicht nur Gustav Freytags Roman »Soll und Haben« analysiert, sondern auch eine Kritik des »deutschen Fleißes« vorgelegt. (Jungle World 10⁄2008)

| 6.03.2008 | Schublade: Rezensionen | Kein Kommentar »

Autonomes Krisengebiet

Ob die Musikindustrie durch ihre Verluste wirklich in die Krise geraten ist, ist eine Frage. Die andere ist, ob der Verlust der Autonomie der Musik zu einer Krise der Musik selbst geführt hat. (Jungle World 6⁄2008)

| 7.02.2008 | Schublade: Artikel | Kein Kommentar »