Institution und Ideologie
Institution und Ideologie. Die Schule ist ein Übel, aber kein notwendiges Übel [Winter/Frühjahr 2013] Als PDF: hier



Institution und Ideologie. Die Schule ist ein Übel, aber kein notwendiges Übel [Winter/Frühjahr 2013] Als PDF: hier
Eine Schule ohne Bedingungen. – Mit der gewaltpädagogischen Normalität der Beschulung von Kindern hat sich längst auch die Linke arrangiert. Gegenentwürfe zur Regelschule sind rar, erst recht solche, die versuchen, Schule grundsätzlich neu zu bestimmen – wie das Projekt einer ›Unbedingten Schule‹ in Nordrhein-Westfalen [Winter/Frühjahr 2013] Als PDF: hier
Wahnsinn und Gesellschaft. Reflexionen aus dem verrückten Leben [OPAK, #03, Oktober und November 2009] Als PDF: hier
›Geisteskrank und gefährlich‹ – Rainer Werner Fassbinders Fernseh-Sciencefiction-Film ›Welt am Draht‹ als restaurierte Fassung auf DVD. Als PDF: hier
Ein Interview mit Jordi Maiso von der Zeitschrift Constelaciones für deren Kulturindustrie-Ausgabe – als PDF hier.
Kunst als soziales Verhältnis. Anmerkungen zur Ästhetisierung der Politik
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Bildungskrise und Bildungskritik. Bemerkungen, Überlegungen, Hinweise
[Rundfunkmanuskript, FSK Hallenbaduniversität, 5. Mai 2010]
›Kick out the Jams, …‹
Vorläufige Notizen zu Pop, Protest und Politik. Ein Thesenpapier
Der Humanismus des Absurden. Über Jean-Paul Sartre
(Gesendet im FSK, 2005)
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Bossa Nova. Fünf Versuche einer Annäherung
(Gesendet im FSK, 16. Oktober 2009, 11.00 bis 12:00 Uhr)
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Falscher Zustand.
Zur kritischen Theorie der Ontologie bei Herbert Marcuse
[Text über Marcuses Verhältnis zu Heidegger.]
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Quais são seus principais interesses teóricos e práticos atuais?
Uma entrevista com sinal de menos.
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Kritik, Wahrheitsgehalt, Erkenntnischarakter. Anmerkungen zu Adorno und Kunst
(Vortrag im Rahmen der Reihe »Kunst, Spektakel, Revolution«. – ACC, Weimar, 23. Juli 2009.)
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Thesen zur Kritik der kritischen Kommunikationstheorie.
[2008]
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Die letzte Momentaufnahme der amerikanischen Arbeiterklasse.
Der Anarchist, Arbeiter und Surrealist Franklin Rosemont ist gestorben
[2009]
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Anschaulichkeit, verwenden. Walter Benjamins Archive
[Ein Rezensionstext von 2009, Radiobücherkiste]
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Über Edward Bernays’ ›Propaganda‹
[Ein Rezensionstext von 2008]
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Die Kulturindustriethese in Neuerscheinungen und ein Exkurs über HipHop
[Ein Rezensionstext von 2004]
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Rezension: Keine Partei, aber nicht parteilos. Der Rätekommunist Cajo Brendel.
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Die Stimme als Gast empfangen. Walter Benjamins Überlegungen zur Radioarbeit
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Die pornografische Kulturindustrie. Zur Ästhetisierung der gemischten Gefühle
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Prática Emancipatória e Teoria Crítica da Felicidade.
Tradução de Lumir Nahodil – muito obrigado!
HTML: aqui.
Radikale Affirmation. Zur Ideologie eines postmodernen Bildungsbegriffs.
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Vier Anmerkungen zu Bildungskritik und Ideologie.
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Mit dem Wort »Pop« wird kaum etwas Prägnantes bezeichnet; oft entscheiden die Perspektiven, die Annäherungsweisen und unmittelbare Präjudikationen, was Pop ist: Ist Pop eine Abgrenzung von Rock? Ist Pop populäre Kunst und Kultur; oder Populär‑ und Massenkulturformen verwendende Kunst wie eben die Pop-art? Ist Pop primär die Musik, oder meint Pop immer das ganze Umfeld von Verhaltensweisen, Moden, Videoclips, oder ist Pop als Begriff gar tauglich, spezifische soziale und kulturelle Merkmale einer Epoche begrifflich zusammenzufassen?
[GANZER TEXT]
Das Märchen von der Jugend, oder die Jugend als Märchen; zwei Frauen in Verniedlichungsform: Dornröschen, Schneewittchen. Frage nach dem Alter nach einhundert Jahren Schlaf. – Text von 1998.
[GANZER TEXT]
Den jüngeren Erfindungen ist erst im Zuge ihrer ökonomischen Verwertbarkeit ein ästhetischer Mehrwert hinzugetreten. Der Einsatz moderner Werkstoffe — vor allem Kunststoff — nahm von den technischen Geräten die Spur der Gebrauchsschönheit: an Kameras oder dem Automobil ist es leicht nachzuvollziehen, welcher Unterschied zwischen den alten Materialien und dem neuen Spritzgußplastik steckt. (Jazzthetik 1997)
[GANZER TEXT]
Was unter dem Vorzeichen, dass es keine Linke mehr gäbe, ›links‹ zu Beginn des nächsten Jahrhunderts bedeuten könnte, erzwingt die Frage nach der Zerfallsgeschichte der Linken im 20. Jahrhundert. Was die Linke im 20. Jahrhundert erreicht – oder besser nicht erreicht – hat, verlangt mehr als die geübte Selbstkritik an politischen Strategiefehlern. Dass die Revolution nicht stattfand, lag nicht an der mangelnden Mobilisierung oder an den falschen Parolen. (HH19⁄2000)
[GANZER TEXT]
Zum dreißigsten Bandjubiläum touren Yes einmal wieder in neuer Besetzung
Den meisten Hörern bedeutet die Gruppe Yes heute nicht mehr als ein Kuriosum. Einst als Superband des Progressivrock angesehen, werden sie heute hauptsächlich noch als Produzenten schrecklichen Kitsches erinnert – oder als begnadete Virtuosen. [GANZER TEXT]
Der Philosoph Eduardo Silva über die doppelte Kulturindustrie Brasiliens und die Unterschiede zur deutschen Popgesellschaft
Form und Inhalt sind zu unterscheiden: Formal ist Brasilien zum Beispiel von der Kulturindustrie der USA abhängig, aber inhaltlich zeigt sich eine eigenständige, wenn auch heterogene Kultur. Zunächst hat Brasilien, durch seine besondere Kolonialgeschichte, keine klassische bürgerliche Hochkultur, sondern eine traditionelle plurale Kultur – die sich aus europäischen, indianischen und afrikanischen Einflüssen zusammensetzt. Diese im Alltagsleben verankerte Kultur hat mittlerweile auch eine Industrie, weshalb von einer doppelten Kulturindustrie in Brasilien gesprochen werden kann: Eine industrielle westliche Mainstream-Kultur und der Versuch, das Traditionelle Brasiliens ökonomisch zu kulturindustriell geschehen ist, in Brasilien mit Chorinho oder Samba, der Musik aus den Armenvierteln, passierte. Deshalb, so meine ich, ergibt sich von Brasiliens Massenkultur aus ein anderer Blick auf die Kulturindustriethese der Kritischen Theorie.
[GANZER TEXT]
»Alle reden vom Wetter, wir nicht!« Dass sich ausgerechnet die Bahn diesen Spruch einmal als Werbeslogan aussuchte, kommt nicht von ungefähr: seit ihrer Erfindung im 19. Jahrhundert gilt die Eisenbahn als das Symbol des Fortschritts schlechthin, und der Fortschritt soll eben vom Wetter unabhängig sein. Umgekehrt kennt das Wetter keinen Fortschritt, keine geschichtliche Progression, sondern nur den Wechsel, die Wiederkehr der Jahreszeiten, den Umschwung, das Klima und die Temperatur, festgelegt in Zonen. (Freibaduniversität 4. Juli 2008)
Um texto em portugues:
aqui.
Trad. Eduardo Soares Neves Silva – Muito obrigado!
Aus der Begeisterung für die wirklichkeitsgetreue Grafik der Computerspiele lässt sich erkennen, dass die Vorstellung von Wirklichkeit nicht unbedingt etwas mit der Realität zu tun hat. (Jungle World 20⁄2008)
Die Stadt ist eine politische Baustelle. Andreas Neumeister skizziert in seinem neuen Roman »Könnte Köln sein« eine Biografie der Städte. (Jungle World 16⁄2008)
Die Arbeit sei »mehr wert«, so begründen Gewerkschaften wie Verdi die aktuellen Arbeitskämpfe. Damit verkehren sie nur ökonomische Kategorien ins Moralische und riskieren, mögliche emanzipatorische Bewegungen im Keim zu ersticken. (Jungle World 11⁄2008)
Christine Achinger hat in einer Studie nicht nur Gustav Freytags Roman »Soll und Haben« analysiert, sondern auch eine Kritik des »deutschen Fleißes« vorgelegt. (Jungle World 10⁄2008)
Ob die Musikindustrie durch ihre Verluste wirklich in die Krise geraten ist, ist eine Frage. Die andere ist, ob der Verlust der Autonomie der Musik zu einer Krise der Musik selbst geführt hat. (Jungle World 6⁄2008)