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	<title>Roger Behrens &#187; Samba</title>
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	<description>Mein digitales Wohnzimmer</description>
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		<title>Bossa Nova. F&#252;nf Versuche einer Ann&#228;herung</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 17:10:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roger Behrens</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bossa Nova. Fünf Versuche einer Annäherung 
(Gesendet im FSK, 16. Oktober 2009, 11.00 bis 12.00 Uhr)

Als PDF: <a href="http://vg02.met.vgwort.de/na/bf1f5ffd6496ef59184144e9905339?l=http://txt.rogerbehrens.net/bossa_nova.pdf" target="_blank">hier</a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Bossa Nova. F&uuml;nf Versuche einer Ann&auml;herung<br />
(Gesendet im FSK, 16. Oktober 2009, 11.00 bis 12:00&#160;Uhr)</p>
<p>Als PDF: <a href="http://vg02.met.vgwort.de/na/bf1f5ffd6496ef59184144e9905339?l=http://txt.rogerbehrens.net/bossa_nova.pdf" target="_blank">hier</a></p>
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		<title>Quais s&#227;o seus principais interesses?</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 13:11:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roger Behrens</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quais são seus principais interesses teóricos e práticos atuais? 
Uma entrevista com <a href="http://www.sinaldemenos.org/" target="_blank">sinal de menos</a>.

Aqui: <a href="http://txt.rogerbehrens.net/entrevista.pdf" target="_blank">PDF</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quais s&atilde;o seus principais interesses te&oacute;ricos e pr&aacute;ticos atuais?<br />
Uma entrevista com <a href="http://www.sinaldemenos.org/" target="_blank">sinal de menos</a>.</p>
<p>Aqui: <a href="http://txt.rogerbehrens.net/entrevista.pdf" target="_blank">PDF</a>.</p>
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		<title>Die Jazzmaschine spielt Samba</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 16:15:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roger Behrens</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<strong>Der Philosoph Eduardo Silva über die doppelte Kulturindustrie Brasiliens und die Unterschiede zur deutschen Popgesellschaft</strong>
Form und Inhalt sind zu unterscheiden: Formal ist Brasilien zum Beispiel von der Kulturindustrie der USA abhängig, aber inhaltlich zeigt sich eine eigenständige, wenn auch heterogene Kultur. Zunächst hat Brasilien, durch seine besondere Kolonialgeschichte, keine klassische bürgerliche Hochkultur, sondern eine traditionelle plurale Kultur – die sich aus europäischen, indianischen und afrikanischen Einflüssen zusammensetzt. Diese im Alltagsleben verankerte Kultur hat mittlerweile auch eine Industrie, weshalb von einer doppelten Kulturindustrie in Brasilien gesprochen werden kann: Eine industrielle westliche Mainstream-Kultur und der Versuch, das Traditionelle Brasiliens ökonomisch zu kulturindustriell geschehen ist, in Brasilien mit Chorinho oder Samba, der Musik aus den Armenvierteln, passierte. Deshalb, so meine ich, ergibt sich von Brasiliens Massenkultur aus ein anderer Blick auf die Kulturindustriethese der Kritischen Theorie.
 [<a href="http://www.rogerbehrens.net/texte/interviews/jazzmaschine/">GANZER TEXT</a>]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Philosoph Eduardo Silva &uuml;ber die doppelte Kulturindustrie Brasiliens und die Unterschiede zur deutschen Popgesellschaft</strong></p>
<p>Eduardo Soares Neves Silva, geboren 1969 in S&atilde;o Paulo, Brasilien, verbrachte mit vier Jahren einige Zeit im Gef&auml;ngnis und wurde mit den Eltern ins Exil nach Frankreich gezwungen. Er studierte Philosophie in Campinas, Belo Horizonte und zuletzt in Weimar und forscht &uuml;ber Adornos &Auml;sthetik als Theorie der Massenkultur. Unser Autor Roger Behrens traf den Philosophen in Belo Horizonte und sprach mit ihm &uuml;ber Massenkultur und Diktatur, kritische Theorie in Brasilien und die Bossa-Nova-Mode in Deutschland.</p>
<p><em>ND: Brasiliens Massenkultur scheint der These einer globalen Kulturindustrie, wie sie Scott Lash formuliert, zu widersprechen: Wir finden hier eine widerspr&uuml;chliche, aber zugleich vom Westen unabh&auml;ngige Kultur. Au&szlig;erdem treten in Brasilien soziale Widerspr&uuml;che offener zutage, auch innerhalb des kulturellen Feldes. In gewisser Weise zeigt sich hier, was in Europa an Elend und Armut noch versteckt ist.</em><br />
Form und Inhalt sind zu unterscheiden: Formal ist Brasilien zum Beispiel von der Kulturindustrie der USA abh&auml;ngig, aber inhaltlich zeigt sich eine eigenst&auml;ndige, wenn auch heterogene Kultur. Zun&auml;chst hat Brasilien, durch seine besondere Kolonialgeschichte, keine klassische b&uuml;rgerliche Hochkultur, sondern eine traditionelle plurale Kultur &ndash; die sich aus europ&auml;ischen, indianischen und afrikanischen Einfl&uuml;ssen zusammensetzt. Diese im Alltagsleben verankerte Kultur hat mittlerweile auch eine Industrie, weshalb von einer doppelten Kulturindustrie in Brasilien gesprochen werden kann: Eine industrielle westliche Mainstream-Kultur und der Versuch, das Traditionelle Brasiliens &ouml;konomisch zu kulturindustriell geschehen ist, in Brasilien mit Chorinho oder Samba, der Musik aus den Armenvierteln, passierte. Deshalb, so meine ich, ergibt sich von Brasiliens Massenkultur aus ein anderer Blick auf die Kulturindustriethese der Kritischen Theorie. </p>
<p><em>ND: Der Anspruch auf eine multikulturelle Gesellschaft scheint in Europa weitgehend Ideologie zu sein. Mein Eindruck ist, dass Vielfalt und der Wunsch nach Neuem aber in der brasilianischen Kultur fest verankert sind. </em><br />
Stefan Zweig hat Brasilien einmal zu Recht als &raquo;Land der Zukunft&laquo; beschrieben; in dieser Weise stimmt vielleicht, weshalb bei uns auf der Fahne &raquo;ordem e progresso&laquo;, Ordnung und Fortschritt &ndash; &uuml;brigens ein Satz von Auguste Comte &ndash; steht. Das ist aber zugleich auch problematisch, weil Brasilien nie ein Land der Gegenwart war. Eine paradoxe Situation: Vieles, was die traditionelle Moderne in Europa kennzeichnet, zum Beispiel Rassismus oder ein militaristischer Nationalismus, geh&ouml;ren wenigstens nicht zur brasilianischen Moderne &ndash; aber zur faschistischen Milit&auml;rdiktatur, die versuchte, Brasilien mit Gewalt in die Gegenwart zu katapultieren. Gleichzeitig ist Brasilien auch ein Land der Vergangenheit mit traditionellen sozialen Beziehungen, was etwa die Bedeutung der Familie betrifft. Unsere Geschichte ist von sehr vielen Widerspr&uuml;chen gekennzeichnet: Zum Beispiel haben dieselben Jesuiten, die die Sklaverei und den Massenmord an den Indianern duldeten, schon vor vierhundert Jahren Pluralit&auml;t und Individualit&auml;t der Menschen verteidigt. In gewisser Hinsicht war unsere Moderne schon immer postmodern. Man kann dies auch an unserer Architektur sehen, die modern ist, aber nach europ&auml;ischen Ma&szlig;st&auml;ben als postmodern gelten muss. </p>
<p><em>ND: Das st&uuml;tzt das Bild, das in Europa von Brasilien verbreitet ist: ein fr&ouml;hliches und zufriedenes Land, gepr&auml;gt vom Karneval in Rio, tanzenden Menschen, Strand und Samba. </em><br />
Das ist freilich Unsinn; die global wachsende &ouml;konomische Stellung Brasiliens geht zulasten einer gr&ouml;&szlig;er werdenden, sich versch&auml;rfenden Armut. Karneval ist einmal im Jahr, ansonsten ist die brasilianische Kultur eher von einer Ruhe und Gelassenheit gepr&auml;gt. Samba ist eine ebenso zur&uuml;ckhaltende und traurige Musik wie zum Beispiel Bossa Nova. Auch dies eine paradoxe Situation: Je mehr sich die sozialen Widersp&uuml;che versch&auml;rfen, desto gr&ouml;&szlig;er scheint die Resignation zu sein, die Verh&auml;ltnisse nicht &auml;ndern zu k&ouml;nnen. In diesem Sinne ist die brasilianische Redewendung &raquo;H&aacute; sempre um jeito&laquo; &ndash; &raquo;Es gibt immer einen Trick&laquo; &ndash; gemeint: Dieser &raquo;Trick&laquo; ist kein Angriff auf die Zust&auml;nde, sondern eher eine Strategie, dem sozialen Druck standzuhalten, notfalls mit Gewalt. </p>
<p><em>ND: Eine melancholische Massenkultur, statt der aus Europa bekannten Spa&szlig;kultur? </em><br />
Ja, vielleicht. Bossa Nova ist auch schon als typischer Ausdruck des brasilianischen Modernismus beschrieben worden. Allerdings steckt in dieser Melancholie auch eine politische Frustration. Die Politik der Milit&auml;rregierung der Siebziger f&uuml;hrte zu einer Entpolitisierung &ndash; im Bossa Nova wird fast nur &uuml;ber Liebe gesungen, daneben gibt es eine schreckliche, offizielle Mainstreammusik: Das ist unsere Spa&szlig;kultur, durchaus. </p>
<p><em>ND: Ist Samba politischer? </em><br />
Die Sambamusik hat viel mit der politischen und &ouml;konomischen Entwicklung Brasiliens zu tun. Politisch ist Samba, weil sich in dieser Musik ein Alltag artikuliert, der von Unterdr&uuml;ckung und sozialer Not bestimmt ist. Samba h&auml;ngt wie der Jazz mit Sklaverei und Industrialisierung zusammen, nur dass in Brasilien das Ende der Sklaverei und die Industrialisierung in einen sehr engen, verdichteten Zeitraum gegen Ende des 19. Jahrhunderts zusammenfallen. So entstand in den drei&szlig;iger und vierziger Jahren eine Boheme, die es in Europa bereits ein Jahrhundert fr&uuml;her gab; und: Diese Boheme war nicht wirklich b&uuml;rgerlich, sondern in gewisser Weise eine industrielle Reservearmee, kulturelles Lumpenproletariat. Das f&uuml;hrte zur typischen Melancholie des Sambas. </p>
<p><em>ND: Ist das die Musik, die wir in Europa als Samba oder Bossa Nova kennen? </em><br />
Nein, denn es gibt mittlerweile die kulturindustrielle Variante von Samba, die einfach mit einem Elektrobeat versehen und so f&uuml;r den Weltmarkt kompatibel gemacht wird; ebenso gibt es Bossa Nova als Easy Listening. Das ist die brasilianische Mode, die in Europa derzeit Erfolge hat. Die Sambamusik der vierziger Jahre, die so genannte MPB (m&uacute;sica popular brasileira) der Siebziger und der Tropicalismo werden erst jetzt wieder entdeckt. </p>
<p><em>ND: Auch von europ&auml;ischen DJs? </em><br />
W&auml;hrend der Milit&auml;rregierung waren die fortschrittlichen K&uuml;nstler und Intellektuellen im Gef&auml;ngnis oder im Exil, wenn nicht im Ausland, so auf Grund der Zensur zumindest in einer Art &raquo;innerer Emigration&laquo;. Den Austausch zwischen brasilianischer und westlicher Massenkultur hat es damals schon gegeben. Auch unsere DJs erlernen gerne ihr Handwerkszeug in London, um dann europ&auml;ische Musik mit brasilianischer hier auf die Tanzfl&auml;che zu bringen. </p>
<p><em>ND: In Zeiten der Krise zeigt sich, dass die Massenkultur eine Illusion ist, weil sie gar nicht den Massen zur Verf&uuml;gung steht. So kommt es zu einer sozialen Differenzierung innerhalb der Massenkultur, teure Clubs f&uuml;r Reiche, Radio&#8209; und Fernsehunterhaltung f&uuml;r Arme. Wie sieht das in Brasilien aus? </em><br />
Es gibt auch hier eine Zwei-Klassen-Kultur. Gl&uuml;cklicherweise, kann man sagen, versuchen aber die Reichen einen westlichen Stil zu kopieren, der &uuml;berhaupt nicht k&uuml;nstlerisch oder kulturell attraktiv ist. Die Partys hier sind mit den deutschen Gro&szlig;raumdiskotheken vergleichbar. Gleichzeitig wird die gute Musik noch in den Favelas gespielt, aber ohne sich der widerst&auml;ndigen Tradition dieser Musik bewusst zu sein; nun versucht eine neue kulturelle Avantgarde diese Tradition zu retten, auch gegen den Zugriff der brasilianischen Kulturindustrie, die den Marktwert dieser Musik l&auml;ngst erkannt hat. &raquo;Und ewig stampft die Jazzmaschine&laquo;, schreiben Adorno und Horkheimer &uuml;ber die Kulturindustrie; diese von der kritischen Theorie so gescholtene Jazzmaschine stampft nicht nur, sondern spielt auch eine leise Musik des unscheinbaren Widerstands: Samba. </p>
<p><em>ND: Kultureller Widerstand hat in Europa zumeist mit Subkulturen oder dem so genannten Popdiskurs zu tun. Wie ist das f&uuml;r Brasilien zu verstehen? </em><br />
Neben den eben erw&auml;hnten Versuchen einer am Samba orientierten Gegenkultur gibt es durchaus Subkulturen im Sinne von Fan-Gruppen. Die aus Belo Horizonte stammende Metalband Sepultura ist weltbekannt und erfolgreich. Es gibt auch hier Punk oder elektronische Musik. Das sind aber eher Nischen innerhalb der Kulturindustrie. Wirkliche Jugendbewegungen, von den 68-ern einmal abgesehen, existieren in Brasilien nicht. Einen Popdiskurs, wie ich ihn in Deutschland etwa im Zusammenhang mit Gruppen wie Blumfeld oder Goldene Zitronen erlebt habe, gibt es hier nicht; es gibt allerdings einen sehr konformistischen, kulturindustriellen Musikjournalismus &ndash; wie in Deutschland. </p>
<p><em>ND: Verteidiger der Massenkultur heben ihre demokratische Funktion hervor&hellip; </em><br />
Massenkultur wie auch das politische System der Demokratie geh&ouml;ren zu einem Kapitalismus, der auf Unterdr&uuml;ckung menschlicher Verm&ouml;gen basiert; insofern kann ich dieser These schon theoretisch nicht zustimmen. Als Ausl&auml;nder in Deutschland war ich zudem mit den praktischen Erfolgen dieser demokratischen Kultur konfrontiert, hatte des &Ouml;fteren mit Diskriminierungen und Rassismus, auch mit neonazistischen Jugendlichen zu tun. Ich w&uuml;rde mit Blick auf Brasilien sagen, die Massenkultur bietet gerade unter repressiven Bedingungen die Chance, mit k&uuml;nstlerischen Mitteln Demokratie einzufordern und diese in einer solidarischen Alltagskultur auch zu praktizieren. Das habe ich in Deutschland nur in wenigen subkulturellen Zirkeln erleben k&ouml;nnen. </p>
<p><em>ND: Daneben, oder besser als eine Art zweiter &Uuml;berbau, existiert also doch eine alles nivellierende globale Kulturindustrie? </em><br />
Im &ouml;konomischen Sinne: ja. Die Plattenfirmen, die Musikindustrie, die Medienkonzerne sind in Brasilien dieselben wie in Europa; der VW K&auml;fer, ein gro&szlig;es Symbol der Massenkultur f&uuml;r Deutschland &ndash; so viel ich wei&szlig;, von den Nazis eingef&uuml;hrt &ndash; eroberte den brasilianischen Markt w&auml;hrend der Milit&auml;rdiktatur&#8230; Wenn von den &ouml;konomischen Bedingungen der globalen Kulturindustrie gesprochen wird, muss auch von den kulturellen Produktionsverh&auml;ltnissen die Rede sein: Wie leben also die Angestellten der Kulturindustrie, und wer ist &uuml;berhaupt angestellt? Zur deutschen Popgesellschaft scheint zu geh&ouml;ren, dass viele, die in Plattenfirmen oder der Medienindustrie arbeiten, wirklich glauben, eine subversive Kultur bestimmen zu k&ouml;nnen. Das geht bis zu der Allianz zwischen der sozialdemokratischen Regierung und deutschen Musikern wie Heinz-Rudolf Kunze oder Pur. Das halte ich f&uuml;r eine ganz gef&auml;hrliche politische Illusion des Pop, die es in Brasilien seit der Milit&auml;rregierung in einigen Varianten reaktion&auml;rer und stumpfer Rockmusik gibt. Heute sind dies unterschiedliche Richtungen wie Pagode, Ax&eacute; oder Rock Brasil, die jeweils glauben, von der Kulturindustrie unabh&auml;ngig zu sein und sich gegenseitig Ausverkauf vorwerfen. Tats&auml;chlich sind dies alles Produkte der Kulturindustrie. </p>
<p><em>ND: K&ouml;nnen wir also an der heterogenen Massenkultur in Brasilien sehen, dass alle Subkulturen letztlich Teile der Kulturindustrie sind? </em><br />
Ja, und ich gehe mit Adorno sogar soweit zu sagen, dass selbst ich als vermeintlich subkultureller Kritiker der Kulturindustrie bereits in ihrer Logik operiere.<br />
(ND 20.04.02)<br />
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